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Morgen, morgen, morgen!

Theaterfahrt der dritten Klassen

„Morgen, morgen, morgen!“ So begrüßte der König im Theaterstück „der gestiefelte Kater“ jeden Morgen seine Untertanen, also uns. Und genau so wollte er auch zurück gegrüßt werden. Und wenn er traurig war, dann klang die Begrüßung auch traurig, oder eben wütend oder fröhlich und wir mussten traurig, wütend oder fröhlich antworten.


Doch von Anfang an. Kurz vor den Weihnachtsferien machten wir, die 100 Drittklässler der Schillerschule, uns auf den Weg nach Karlsruhe ins Staatstheater.

Dort sahen wir das Theaterstück vom gestiefelten Kater: Nach dem Tode eines alten Müllers wird das Erbe geteilt. Der erste Sohn bekommt die Mühle, der Zweite einen Esel und der Dritte einen scheinbar wertlosen Kater. Doch dann stellt sich heraus, dass der Kater sprechen kann. Er überzeugt seinen neuen Herrn Heinrich, der aus seinem Fell Handschuhe fertigen lassen will, ihn zu verschonen, und bringt ihn sogar noch dazu, sein letztes Geld in ein Paar Stiefel für den Kater zu investieren.

Aus Dankbarkeit will er Heinrich zu Reichtum und Ansehen verhelfen. So fängt er für den König einen Sack voll Rebhühner, für die er mit Gold entlohnt wird, und verschafft Heinrich ein eigenes Schloss, indem er den Schlossbesitzer, einen eitlen Zauberer, austrickst. Er überredet ihn, sich in eine Maus zu verwandeln und wird daraufhin kurzerhand vom Kater verspeist. Der ursprünglich arme Heinrich wird zum Schlossherrn und heiratet schließlich die Königstochter.


Wir haben über den trotteligen König gelacht, uns vor dem Zauberer mit der mächtigen Stimme und dem tollen Kostüm gefürchtet und über den verliebten Heinrich und seine Braut gekichert. Kurz, wir haben uns prächtig unterhalten!



 

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