Schillerschule
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Schulacker


Was alles im Laufe des Jahres auf dem Schulacker getan wird und was wächst und gedeiht, erfahren Sie regelmäßig hier:

16. April 2011: Mit Pflug und Pferd

Kartoffelstecktag auf dem neuen Schulacker

Los ging es jetzt mit einem großen Kartoffelstecktag, zu dem viele Kinder, Eltern, Rektor Werner Sauer, Willi Mayer und Hans-Günter Waldi mit seinem 4jährigen Schwarzwälder Mexx gekommen waren.

In den aufgelockerten Boden wurden kleine Löcher gehackt, in die die mit Eimern bewaffneten Kinder die Setzkartoffeln legten. Ein spezieller Pflug häufelte die Erde dann so auf, dass die Kartoffeln wieder bedeckt waren. All das war fast so wie früher, wo die Kinder Osterferien hatten, um beim Kartoffelstecken auf den Äckern mit zu helfen.

Und nach so viel Arbeit schmeckten allen die Brezeln und der Fleischkäse natürlich besonders gut. Rektor Werner Sauer freut sich über den neuen Acker: „Da können wir dann von der Schule aus schnell mal rüber gehen, um Unkraut zu zupfen und Kartoffelkäfer abzulesen.“ Diese fiese Arbeit ist übrigens den Kindern der ersten Acker-AG noch sehr gut in Erinnerung! (ehr)

 


11. Mai 2010: Rin in die Kartoffeln

Start der Acker-AG nach der Winterpause

Nun geht es wieder los! Werner Sauer, Rektor mit dem grünen Daumen, traf sich mit den „Getreuen“ aus der Acker-AG: Gemeinsam mit Katharina, Emilie, Hannah, Juliane, Vivien, Paulina und Katharina 2 wurden die ersten Saatkartoffeln im Schulacker am Mühlweg eingegraben. Der Acker ist in diesem Jahr etwas kleiner als im Vorjahr, wo die Schülerinnen und Schüler beim Unkrautzupfen, Käferabsammeln und Ernten kaum hinterher kamen. Jetzt wurde schon einmal besprochen, was alles in diesem Jahr wachsen soll: Sonnenblumen auf jeden Fall, Kürbisse, Gurken, Bohnen, Karotten und Zucchini. „Aber diesmal muss das mit der Pflege besser klappen!“ sprach Werner Sauer und hob mahnend – nicht seinen Daumen, sondern den Zeigefinger. (ehr)

Lagebesprechung auf dem Schulacker der Schillerschule. Foto:ehr

Rückblick 2009:

Vorläufiger Abschluss der Acker-AG

Nun ist der Acker umgepflügt und wartet auf fleißige Schülerinnen und Schüler im nächsten Frühjahr. Doch zuvor hatten die Mitglieder der Acker-AG noch zwei große Kisten Karotten geerntet. Und die sollten nun ja auch verarbeitet werden. Also lud Lehrerin Yvonne Keim die Kinder in die Schulküche ein, zum zweiten Akt: Karotten-Apfel-Salat, warmes Möhrengemüse und ein Möhrenkuchen standen auf dem Speiseplan. Und das bedeutete zunächst einmal viel Geschnippel, Geschäle und Geraspel. Während die Kinder anschließend an den liebevoll gedeckten Tischen die Vorspeise zufrieden verputzten, waren viele beim Gemüse skeptisch: "Aber alle haben probiert", berichtet Yvonne Keim. Der Möhrenkuchen war dann wieder der Hit. Werner Sauer konnte sich diesmal, während der AG durch eine Sitzung verhindert", gleich an den gedeckten Tisch setzen. "Ich wäre allerdings lieber bei euch gewesen", sagte er den AG-Kindern, auf die er natürlich mächtig stolz war. (ehr)

30. Juli: Ernte-Ferien

Am ersten Ferientag traf sich die fleißige Acker-AG noch einmal. Schließlich hat ein Bauer auch nie Ferien! Noch große Mengen Zucchini, Gurken und Bohnen wollten geerntet werden. Und es konnten schon die ersten Kartoffeln ausgegraben , "ausgemacht" werden, wie wohl die Walldorfer sagen, mit einer"Kroopfe". Hier zeigte Werner Sauer den Kindern auch, warum ihr Kampf gegen die Kartoffelkäfer so wichtig gewesen war. Wo die Pflanzen total abgefressen worden sind, haben die Kartoffeln nicht genug Nahrung bekommen und sind klein geblieben. Gut dass Hausmeister Heinz Mühlbaier diesmal mit stärkenden Brötchen und Würsten vorbei kam. Denn Arbeit (auf dem Acker) macht bekanntlich hungrig. (ehr)

29. Juli: Post

"Liebe Schüler der Schillerschule in Walldorf", schrieb eine Autofahrerin aus Mauer in einem Brief, "ich möchte mich heute bei Euch für die Freude bedanken, die ich jeden Tag auf meiner Fahrt ins Büro habe. Obwohl ich bei der Tankstelle auf die B 39 abbiegen könnte, fahre ich lieber an Eurem wunderschönen Schulacker entlang. Diese Blumenpracht bereitet mir jeden Tag größte Freude. So fängt der Tag gut an. Vielen Dank dafür und Euch eine schöne Schul- und Ferienzeit!"

20. Juli 2009 Der zweite Erntetag

Auch diesmal gab es wieder einiges zu ernten: 60 Meter Bohnen wollen erst einmal gepflückt sein! Auch Riesenzucchini und Gurken konnten die Kinder mit nach Hause nehmen. Die Möhren sind noch im Boden und wahrscheinlich eher klein ausgefallen. „Das hat meine Mutter mir gleich gesagt“, fachsimpelte Chefgärtner Werner Sauer, „die brauchen am Anfang mehr Wasser!“ Aber dafür sehen die Kürbis-Pflanzen viel versprechend aus und lassen auf üppige Halloween-Ernte schließen. Nele und Liz waren auf jeden Fall begeistert: „Die Bohnen haben voll gut geschmeckt. Vorher mochten wir eigentlich keine Bohnen, aber unsere selbst angebauten sind viel besser als die aus dem Supermarkt!“ Schließlich wird der Schulacker ja auch ausschließlich mit Hühnermist gedüngt! (ehr)

13. Juli: Der Tag der Ernte

Wer sooooo viel gearbeitet hat, der darf nun endlich auch ernten. Diesmal konnte die fleißigen Kinder Bohnen, Zucchini und Gurken mit nach Hause nehmen. Chefgärtner Werner Sauer: "Ich hätte die Zucchini ja schon früher geerntet, aber die Kinder wollen unbedingt warten, bis sie richtig schön groß sind." Richtig schön groß werden auch die Kürbisse, das ist jetzt schon zu sehen. Aber so ganz ohne Hack-Einsatz ging es auch diesmal nicht: Das Unkraut unter den Sonnenblumen musste beseitigt werden. Übrigens wurde auch das selbstgemalte Schulacker-Schild, das der Wind umgeblasen hatte, wieder aufgerichtet. (ehr)

• 7. Juli 2009:
Dieses Mal war die Acker-AG sogar schon um 11:30 Uhr. Das bedeutete, dass wir früher aus der Schule durften. Wir liefen bis zum Acker. Als erstes sammelten wir wieder Kartoffelkäfer ab. Danach wurde das Unkraut zwischen den riesigen Sonnenblumen gezupft. Zum Schluss bekam sogar noch jedes Kind eine Zucchini.
 
• 2. Juli 2009
Heute haben wir wie immer Kartoffelkäfer abgelesen. Nur dieses Mal wurden sie nicht zertrampelt, sondern in eine Tüte reingelegt. Unser Anbau hat schon Fortschritte gemacht. Alles wächst, nur manche Kartoffelpflanzen sind schon abgefressen. Wir freuen uns schon auf die
Ernte. (ME)

• 17. Juni 2009 Blühende Kartoffeln
Heute war es sehr heiß. Wir waren erstaunt, wie groß die Kartoffelpflanzen schon sind. Ich finde die Blüten davon am schönsten. Unsere Sonnenblumen sind etwa 30 cm hoch und die Stangenbohnen winden sich die Stange herauf. Die Kartoffelkäfer und das Unkraut mussten wieder beseitigt werden. (Marie Ehret)

 

• 12. Juni 2009 Unkraut und Kartoffelkäfer
Heute waren nicht viele Kinder da. Wir haben Kartoffelkäfer zerstört, dass sie nicht unsere Pflanzen zerfressen. Die Erde von den Kartoffeln wurde gehäuft, und wie jedes Mal musste das Unkraut heraus gerissen werden. Danach hatten wir braune Hände von der Erde.

• 7. Mai 2009: Tag der Bohnen:
Wieder werden neue Reihen angelegt: Diesmal für Stangenbohnen, die an langen Stecken hoch wachsen sollen. An den Stecken flattern Fahnen im Wind. Auch die Zucchini sind heute an der Reihe. Und damit der Acker nicht nur nahrhaft wird, sondern auch schön aussieht, säen wir Sonnenblumen aus. Marie Ehret aus der Klasse 4a hat sich netter weise bereit erklärt, künftig unsere „Acker-Protokollantin“ zu sein. Ab hier kommen ihre Texte:
 
• 15. April 2009: Tag der Kartoffeln:
Jedes Kind versenkt genau sechs Pflanzkartoffeln in die Erde: Eine Handbreit tief eingegraben, mit 50 cm Abstand zur nächsten, die „Augen“ nach oben und mit lockerer Erde bedeckt. Alle Kinder kennzeichnen ihre Pflanzstelle mit einem Stab und Namensschild. Wer hat wohl am Ende die dicksten Kartoffeln? Mehr Infos - hier klicken


Gemeinsam mit den „Chefgärtnern“ Werner Sauer und Ralph Böllinger legen über 40 Dritt- und Viertklässler zur Zeit unseren Schulacker an. Er liegt an der Wieslocher Straße direkt hinter dem Mühlwegkreisel und ist 800 Quadratmeter groß.

Für die Schillerschule ist der bäuerliche Einsatz der Kinder ein Beitrag zum Wettbewerb „Entente Florale“, dem „Bündnis mit Blumen“ von Walldorf und Wiesloch. Kartoffeln, Kraut, Bohnen und Blumen – alles muss zunächst gesät oder gepflanzt und dann natürlich von den Schülern auch regelmäßig gepflegt werden.


 



 

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